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Trei schließt städtebaulichen Vertrag in Berlin

Die Trei Real Estate und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg haben einen städtebaulichen Vertrag geschlossen über die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses. Das betroffene Grundstück befindet sich schon lange im Eigentum der Trei und liegt in der Köpenicker Straße 11,12 – unweit des U-Bahnhofs Schlesisches Tor. Der nun unterzeichnete  Vertrag (Durchführungsvertrag) ist Grundlage eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.

Auf dem rund 5.800 Quadratmeter großen Grundstück direkt an der Spree darf die Trei Real Estate rund 18.200 Quadratmeter Bruttogeschossfläche errichten. Dies entspricht einer Mietfläche von rund 13.100 Quadratmetern. Im Erdgeschoss sind eine größere und zwei kleinere Gewerbeeinheiten vorgesehen. Darüber sollen rund 190 Wohneinheiten entstehen – davon werden 70 Prozent frei finanziert und 30 Prozent gefördert. Die Immobilie soll die Anforderungen der Standards EH40, QNG-Plus und DGNB Gold erfüllen.

Die Trei Real Estate verpflichtet sich, Freiflächen und einen öffentlichen Zugang zum Spreeufer zu schaffen. Dort sollen eine rund 830 Quadratmeter große öffentliche Grünanlage, ein öffentlicher Spielplatz von rund 320 Quadratmetern, eine Durchwegung von der Köpenicker Straße zur Spree von rund 180 Quadratmetern und eine Schutzzone für den auf dem Grundstück lebenden Biber von rund 250 Quadratmetern entstehen.

Weitere Vertragspunkte betreffen die soziale Infrastruktur: Diese umfasst den Bau einer Kindertagespflegestätte im Erdgeschoss und die Schaffung von Räumlichkeiten für eine inklusive Jugendwohngruppe. Außerdem ist die Einrichtung einer Galerie mit einer Größe von 90 Quadratmetern vorgesehen.

Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, sagt: „Wir sind von unserem Projekt in Berlin-Kreuzberg und vom Mikrostandort Köpenicker Straße überzeugt. Die Lage direkt an der Spree und in der Nähe des Schlesischen Tors ist sehr attraktiv. Wir freuen uns, dass mit dem Abschluss des Vertrags eine wichtige Etappe auf dem Weg in Richtung Baubeginn genommen wurde.“

Bezirksstadtrat Florian Schmidt bewertet den Kompromiss zwischen Bezirk und der Trei Real Estate als angemessen: „Einerseits wird dringend benötigter Wohnraum geschaffen (190 Wohneinheiten) – davon 30 Prozent als gefördertes Wohnen. Andererseits wurden die Interessen der Öffentlichkeit auch anderweitig berücksichtigt. So war es uns als Bezirk sehr wichtig, dass das Spreeufer öffentlich zugänglich wird. Dies konnte im Rahmen des Kompromisses zu großen Teilen abgesichert werden. Außerdem werden acht Plätze für betreutes Jugendwohnen sowie eine Kindertagespflegestelle mit zehn Plätzen entstehen."

Parallel zum städtebaulichen Vertrag läuft das vorhabenbezogene B-Planverfahren. Die nächsten Schritte sind der Bauantrag und die Baugenehmigung.

Auf dem Grundstück befand sich ein Lebensmittelmarkt, der im Januar 2014 abbrannte. Seitdem wird das Grundstück als Parkplatz genutzt.

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